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Designikonen

Design entsteht oft durch die Verbindung von Technik und Kunst. Designikonen entstehen, wenn neue Denk- und Vorgehensweisen Raum greifen. Wir präsentieren Ihnen Meilensteine, die auch mal über die Welt der Möbel hinausgehen.
Sie haben kein Verfallsdatum, sind vielmehr unsterblich und von unvergänglicher Schönheit: Designikonen.

Angekommen in einer Welt fernab des Schnörkels und Schnickschnacks, genießen sie ein lebenslanges Wohnrecht. Sie sind wegweisend in Form und Material, zeigen innovative Lösungen hinsichtlich neuer Produktionstechniken und schreiben weltweit Geschichte. Ihre Erkennungsmerkmale: zeitlos, zurückhaltend, aber dennoch präsent und einzigartig.


Ihr Geheimnis liegt außerdem in ihrer Faszination. So begeistern sie selbst nach Jahrzehnten noch die Menschen von Generation zu Generation – quer durch alle Designepochen: Vom Bauhausstil über die „Gute Form“-Bewegung der 1950er Jahre bis hin zu Entwürfen des Anti-Designs und der Postmoderne. Künstler wie Ray und Charles Eames, Michael Thonet, Arne Jacobsen oder Patricia Urquiola haben mit ihren Entwürfen Ikonen geschaffen, die bis heute vielfach nachgeahmt werden, sich aber trotzdem erhaben über alles stellen.


Natürlich gibt es auch Designikonen außerhalb der Möbelwelt, etwa in der Autoindustrie. So hat Audi mit dem TT oder dem R8-Sportwagen Automobildesign-Geschichte geschrieben. Die vollendete Form, gepaart mit der hohen technischen Raffinesse stehen in keiner Verbindung zu bisherigen Modellen. Eine vorbildliche Mischung aus Kunst und Technik.


Da ist es auch kein Wunder, dass Künstler und Unternehmer zusammenkommen und gemeinsame Sache machen. So geschehen in Neckarsulm. Unter dem Namen „Pinakothek der Moderne zu Gast bei Audi“ findet noch bis Ende Juni die Ausstellung „Design Ikonen“ im Audi Forum statt. Dahinter verbirgt sich eine Kooperation der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich – mit dem Audi-Standort Neckarsulm. Quasi aus der Not eine Tugend gemacht, freut sich der Automobilhersteller, während der Renovierungsarbeiten am Museumsgebäude in München als „Satellit“ der SCHAUSTELLE herzuhalten – ganz nach dem Motto „Schaustelle statt Baustelle“.


Gezeigt werden insgesamt sieben Exponate, die als Meilensteine der letzten 150 Jahre gelten: „Von der Zeit der Industriellen Revolution und den 1920er Jahren über die Nachkriegszeit und den 1960er Jahren bis in die Gegenwart“, erklärt Prof. Dr. Florian Hufnagl, Direktor der Neuen Sammlung. Dazu gehört zum Beispiel der Stuhl „Modell Nr. 14“ von Michael Thonet. Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals aus gebogenem Holz hergestellt, ist es das meist produzierte Sitzmöbel der Welt. Der zukunftsweisende „Cinderella Table“ aus der Feder des niederländischen Designers Jeroen Verhoeven steht stellvertretend für das moderne Design. Aber auch der Raumteiler der Französin Charlotte Perriand von 1953 oder Werke von Marcel Breuer und Charles und Ray Eames haben sich ihren Platz auf der Ausstellung verdient. Dr. Frank Dreves, Audi-Produktionsvorstand, zieht Bilanz: „Die Design-Ikonen der Neuen Sammlung passen sehr gut an diesen Standort und sind eine spannende Bereicherung für unsere Besucher im Audi Forum.“ Auch wir finden, dass diese Kooperation mehr als gelungen ist, hat sie doch die Klassiker ganz unterschiedlicher Welten erfolgreich zusammengebracht.


Denn egal aus welcher Branche: Ikonen haben immer eine ganz spezielle Wirkung auf uns Menschen, da sie unser Leben bereichert haben und im Gedächtnis bleiben.  

Ausstellung: Design Ikonen Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich

Zeitraum: noch bis Ende Juni 2013

Ort: Audi Forum Neckarsulm

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag von 8 bis 17 Uhr

Eintritt frei

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