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Das_Flederhaus__in_der_Seestadt_Aspern____Mischa_Erben.jpg
Das_Hangout_im_Wiener_Museumsquartier____Mischa_Erben_.jpg
Das_Wiener_Ga__stezimmer_der_Firma_Gegenbauer____Hans_Schubert.jpg
Geba__ude_einer_Fassadenplanungsfirma_im_Burgenland____Paul_Ott.jpg
Gebogene_Poollandschaft_im_Salzkammergut____Paul_Ott.jpg
Licht-_und_Schattengebung_eines_Au__enraums____Paul_Ott.jpg
Treppentanz_in_einer_Wiener_Wohnung____Paul_Ott.jpg
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Träumen in Lebensräumen

Das Wiener Architekturbüro heri&salli stellt den Menschen als zentrale Figur in seine Entwürfe. Jede Arbeit des Erfolgsduos schafft einen harmonischen Kosmos, der die Funktion, aber vor allem auch die Erholung in den Mittelpunkt stellt.

Das Wiener Architektenduo Heribert Wolfmayr und Josef Saller das unter dem beziehungsreichen Namen heri&salli firmiert, sieht zentral „den Menschen als Ursache für ein architektonisches Konzept“. Ihre Projekte, wie aktuell die „Music-Box am Arsenalsteg“ in Wien, vereinen die wesentlichen Pfeiler modernen Lebens in einem Kosmos: Wohnen, Arbeiten, Freizeit – mehr Menschsein kann man in einem architektonischen Gesamtkonzept kaum unterbringen. In der „Music-Box“ entstehen ab Sommer dieses Jahres geförderte Wohnungen für Musikstudenten, Kreative, Gastprofessoren und „Stadtnomaden“ sowie eine Musikschule, Proben- und Bewegungsräume, ein Veranstaltungsraum, Bars und Restaurants sowie eine Infozentrale als Drehscheibe des Viertels. Ein fließender Übergang zum öffentlichen Raum. Immer wieder fällt bei heri&salli die Verbindung zwischen Arbeit und Freizeit auf, die nicht vermischt, aber in Harmonie zueinander gebracht werden sollen. Die Träume von Lebensräumen sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Luxus ist also etwas Individuelles. Eine sehr eigenwillige Vorstellung von Luxus hatte Essig-Papst Erwin Gegenbauer, als er heri&salli beauftragte, Gästezimmer zu entwerfen. Der Wiener, der mit seinen Essenzen Luxusgastronomen weltweit beliefert, hatte vom modernen Hochglanzschnickschnack die Nase voll. Er wollte etwas Rudimentäres, Elementares. heri&salli entwarfen das sogenannte Wiener Gästebett, das als nahezu einziges Möbel im Zentrum des Raums steht. Gestapelte Kanthölzer schaffen sowohl die Schlafstelle als auch Stauraum für Koffer, Kleidung und Utensilien. Wandziegel, Decken und Böden wurden freigelegt, die Technik ist sichtbar. Eine Art Negativdesign, mit dem die Architekten nicht nur ihren Auftraggeber überzeugten.


Die ganze Geschichte über heri&salli lesen Sie im aktuellen CI-Magazin.

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