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Die große Show
des schönen Wohnens

So viele Besucher kamen wohl noch nie zur Möbelmesse Salone del Mobile in Mailand. Erneut war die ganze Stadt im Möbel-Rausch.

Mehr als 372 000 Besucher zählten die Messeveranstalter dieses Jahr auf der Möbelmesse. Die „offiziellen“ Besucher des Salone sind vermutlich bald in der Minderheit, denn da sind ja auch noch die vielen Mailänder und Mailand-Touristen, die gar nicht aufs Messegelände RHO gehen, sondern „nur“ die Showrooms und die über 400 Events in der Stadt bevölkern. Diese Aktivitäten verteilen sich ja längst in ganz Mailand und beschränken sich nicht mehr auf die Trend-Viertel der Zona Tortona oder Brera. Wo immer es einen Hinterhof, einen halbwegs leeren Palazzo, ein verwaistes Kino oder eine coole Industrie-Location gibt, findet sich schnell eine Firma, ein Designer oder eine Hochschule, die hier vorübergehend einzieht.


Die Messe selbst, draußen in RHO, muss aufpassen, nicht zum Nebenschauplatz für die reinen Fachbesucher zu werden. Da müssen große Namen her: Rem Koolhaas und sein Büro OMA entwarfen erneut den Stand für Knoll International - diesmal als Hommage an Mies van der Rohe. Cassinas Artdirektorin Patricia Urquiola erinnerte mit dem Stand für ihren Arbeitgeber an den berühmten Sonsbeek Pavilion von Gerrit Rietveld von 1955 und David Chipperfield wurde für Driade von einer Villa in Pompeii inspiriert.


Wirklich spannend aber wurde es in der Stadt. Kaum ein großer Hersteller ließ es sich 2016 nehmen, zusätzlich zu seinem Messestand auch in Mailands City Flagge zu zeigen. Vitra etwa überraschte mit einem ungewohnt farbig-üppigen Pop-up-Store und mit einer temporären Installation in der „Casa Vitra“, Cassina und B&B Italia bespielten ihre Flagship-Stores in der Innenstadt mit der kompletten Neuheiten-Palette. Moooi ließ in der Zona Tortona wieder die Muskeln spielen und Hay mietete selbstbewusst gleich eine ganze Sporthalle im sonst eher nobel-kleinteiligen Brera-Viertel, um neue Stühle, ein neues Bett oder Erweiterungen seines New-Order-Regals vorzustellen - und das Publikum mit einem Pop-up-Store für Accessoires gleich vor Ort zum Kauf anzuregen.


Größe wagte auch Tom Dixon mit einer Restaurant-Installation in einer spektakulären ehemaligen Kirche in der Rotonda della Besana, die auch schon als Pest-Krankenhaus diente. Der angesagte britische Designer Lee Broom trieb das „fuori“ auf die Spitze und spielte mit dem Publikum das Hase-und-Igel-Spiel. Er präsentierte seine neuen Leuchten in einem aufgeklappten Lastwagen, der mal vor dem Spazio Rossana Orlandi, mal vor der Szene-Bar Basso stand.

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