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Die Kultivierung des Unfertigen

Der in Berlin beheimatete Direktor des Vitra Design Museums spricht im Interview mit dem CI-Magazin über den Berliner Stil, was ihn ausmacht und was ihm fehlt. Der 1974 geborene Kunsthistoriker gilt als einer der klügsten Designköpfe Deutschlands.

Interview


CI-Magazin: Es gibt in Berlin keine hochwertige Interior-Tradition. Hat sich da in den letzten 25 Jahren etwas getan?


Mateo Kries: Es gibt eine gewisse Einrichtungskultur, die in den letzten Jahren stärker ins Blickfeld gerückt ist. In Berlin geht Einrichtungskultur auf das zurück, was aus den Umbrüchen der 90er-Jahre entstanden ist und was langsam eine Kontinuität bekommt. Was man sieht, ist das Leben in den meist großen Altbauwohnungen mit hohen Decken, schönen alten Fußböden und einer gewissen Kultivierung des Unfertigen, oft Collagen-Interieurs, wo ein bisschen moderne Klassik mit ein bisschen DDR-Design, das man in Läden auf der Kastanienallee gefunden hat, kombiniert wird. Nach wie vor gibt es viele Gegenmodelle zum bourgeoisen, zum bürgerlichen Wohnen.


CI-Magazin: Gibt es so etwas wie „den Berliner Stil”?


Mateo Kries: Es gibt Merkmale für einen informellen Stil. Was dabei eine Rolle spielt, ist die Größe der Wohnungen. Die Objekte mögen so ähnliche sein, wie man sie in Zürich oder Mailand findet, aber die erschwinglichen großen Wohnungen in Berlin ergeben etwas anderes. Was auch, mit allen Vorbehalten, „Berliner Stil” ist, sind neue Lebensmodelle. Was ist privater Raum, was öffentlicher?


Das ganze Interview mit Mateo Kries lesen Sie in der neuesten Ausgabe des CI-Magazins.

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