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Once in a Lifetime

Wann, wenn nicht jetzt? Weihnachten steht vor der Tür. Zeit, sich ein Stück zu gönnen, von dem man seit langem träumt. Einen Eames Lounge Chair, einen Bigfoot-Tisch, eine Zapfen-Leuchte ... Klassiker wie diese werden zu Lebensgefährten – und manche können Geschichten erzählen.

Wer sich einen Klassiker der Design-Geschichte gönnt, holt sich meist auch schöne Geschichten mit ins Haus. Zum Beispiel die von den Kartoffelchips: Als Charles und Ray Eames Mitte der 1940er-Jahre ihren Dining Chair Metal (kurz DCM) auf den Markt brachten, waren die Amerikaner begeistert. Die Schichtholzstühle unterschieden sich fundamental von allen bisher bekannten Stühlen. Ihre dünnen, ovalen, leicht gebogenen Sitzflächen und Rückenlehnen erinnerten viele an – genau – Kartoffelchips! Der Stuhl avancierte schnell zu einem festen Bestandteil der amerikanischen Kultur, und das nicht nur wegen des Spitznamens.

Auch der Panton Chair von Verner Panton symbolisiert den neuen Geist einer Epoche. Das zeigt zum Beispiel eine Fotoserie von 1970 mit Sängerin und Model Amanda Lear. Sie legte einen kunstvollen Striptease auf einem knallroten Panton Chair hin – der Titel des Shootings lautete: „Wie Sie sich vor Ihrem Mann ausziehen“!


Zu beinahe allen Design-Klassikern gibt es Geschichten wie diese, die einem beim Anblick des Möbels ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dennoch sollte man die Stücke nie nur wie im Museum bestaunen, sondern sie zu echten Lebensgefährten machen – und an ihnen Gebrauchsspuren hinterlassen. So fügen Sie den legendären Geschichten, die es über den Egg-Chair von Arne Jacobsen, den Barcelona Chair von Ludwig Mies van der Rohe oder den Tulip Chair von Eero Saarinen und all die anderen Ikonen schon gibt, Ihre ganz eigene, private Geschichte hinzu. Und die könnte beginnen mit den Worten: „Als ich mir 2015 diesen Stuhl zu Weihnachten schenkte ...“

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