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Minimalismus: Weniger ist mehr.

Die Reduktion auf das Wesentliche ist eine Kunst. Aus weniger mehr zu erschaffen heißt, das Wesen der Dinge im Kern zu erkennen. Die Möbeldesigner in den Benelux-Ländern sind Meister darin.

So unterschiedlich die Länder sind, sobald es um Design geht, sind Belgien und die Niederlande nicht nur gleichermaßen erfolgreich, sondern auch ebenfalls schlicht und schön, klar und komfortabel.

Man denke an das Polder-Sofa von Hella Jongerius oder an die beiden Designklassiker des Belgiers Maarten Van Severen, der wie kein anderer die Kunst des Weglassens beherrschte: Seine LCP-Chaiselongue ist eine einzige elegant geschwungene Welle; auch sein reduzierter .03-Stuhl scheint trotz der verschiedenen Materialien aus einem Guss entstanden zu sein.


Ebenfalls schlicht und schnörkelfrei sind die Teller und Tassen, die das Amsterdamer Duo Scholten & Baijings mit frechen Farbakzenten versehen hat, die wabenförmigen Hocker von Studio Segers aus dem belgischen Maaseik, und geradezu betörend schön ist der kegelstumpfförmige Spiegel Edvard des jungen Brüsseler Designers Jean-François D’Or. 

In Gent ist Van Severens Sohn Hannes in die Fußstapfen seines Vaters getreten: Inspiriert von Bauhaus, Minimalismus und Moderne entwirft er zusammen mit Partnerin Fien Muller leichte, schlichte Sitzmöbel.


Zur jüngsten Gestaltergeneration zählen auch das niederländische Duo Wieki Somers und Dylan van den Berg, deren Produkte das MoMA in New York und das Londoner Victoria and Albert Museum schmücken, der flämische Künstlersohn Bram Boo mit seinen verspielten Regalen sowie Nadine Sterk und Lonny van Rijswijk vom Atelier NL aus Eindhoven: Die Teller und Schüsseln ihrer schlichten Clay-Service sind aus den Bodenproben von sechs verschiedenen Orten entstanden. Sie zeugen vom Revival des Handwerklichen und beweisen einmal mehr, dass gutes Design inzwischen auch wieder schön sein darf.


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