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Freie Sicht

Transparente Möbel aus Polycarbonat oder Glas bringen Leichtigkeit in die Wohnung, geben den Blick auf Dinge frei, die wir zeigen möchten - und passen sich unkompliziert an. Echte Allrounder also. Kein Wunder, dass viele große Designer mit der Unsichtbarkeit experimentieren.
Sie heißen Ghost-, Blow- oder Bubble-Chair, Shimmer, Prism, Sparkling oder Chrystal Lounge: Möbel, die versuchen, unsichtbar zu bleiben. Die aber gerade wegen ihrer Transparenz alle Blicke auf sich ziehen. Den ersten komplett durchsichtigen Stuhl aus Polycarbonat entwarf Philippe Starck 1999 für Kartell: La Marie. Schlicht und zurückhaltend kam er daher, fast nicht vorhanden. Opulenter war da schon der Louis Ghost Chair von 2002. Eigentlich unsichtbar wie La Marie, aber dank barocker Formen nicht zu übersehen. 2013 präsentierte Kartell dann das größte Stück, das je aus Polycarbonat gegossen wurde – ein ganzes Sofa: Uncle Jack, ebenfalls von Philippe Starck. Die transparenten Möbel von Glas Italia sind, wie der Firmenname verrät, aus Glas. Die Designer-Liste des Unternehmens ist beeindruckend: Die Brüder Bouroullec, Ron Gilad, Pierro Lissoni und viele andere stehen darauf. Gerade begeistert Glas Italia mit der Serie Shimmer von Patricia Urquiola. Die Tische, Konsolen und Regale aus beschichtetem Klarglas wirken wie ätherische Objekte. Sie verändern ihre Färbung je nach Lichteinfall. Aus gefrostetem Glas besteht der Soft Low Table von Nendo. Farbige Streifen an den Kanten laufen ins Glas aus – ein sensationeller Effekt. Auch Tokujin Yoshioka, der für seine Arbeit mit der Unsichtbarkeit und Leichtigkeit bekannt ist, designt für Glas Italia. Seine Garderobe Prism gibt den Blick auf Dinge frei, die wir für gewöhnlich im Schrank verstecken. Symptomatisch für eine Zeit, in der man ohnehin nichts mehr verbergen kann?
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