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Buchtipps: Schöner reisen

Wer heute in die Alpen reist, trifft auf moderne Architektur, die sich auf Traditionen besinnt. Ein Bildband zeigt tolle Beispiele. Wer in den 1970er-Jahren in die Berge reiste, freut sich über „Vintage Alpen“. Und wer den Norden bevorzugt, ist im Haus von Finn Juhl willkommen.

Alpenhütten ohne Alm-Öhi


Mit „kuscheliger Heimeligkeit im Heidi-Stil oder herzigem Jodel-Schmäh mit einem Schuss Heimatfilm-Ästhetik“ haben die Gebäude, die Hannes Bäuerle und Claudia Miller für diesen Band besucht haben, nichts zu tun. Im Gegenteil: Sie zeigen, dass der Alpenraum auch anders kann – modern, gradlinig, umweltbewusst und nachhaltig. Anknüpfend an Traditionen, durchaus gemütlich, aber ohne Kitsch präsentieren sich die Häuser ambitionierter Gastgeber. Gemacht für Besucher, die „sich nicht mit austauschbarem Pseudodesign zufrieden geben und Bambustrennwände nur in Asien akzeptieren, nicht aber im Alpenchalet auf 1900 Metern Höhe.“ Der Reiseführer nimmt Alpenliebhaber und Architekturinteressierte mit an außergewöhnliche Orte. In Häuser, die seit Generationen im Familienbesitz sind. In modern sanierte Chalets und in einsame Hütten. Traumhaft!


Hannes Bäuerle, Claudia Miller: AlpenOrte, Edition DETAIL, 192 Seiten, 49,00 Euro




Zeigt her eure Fotos!


Ehefrau und Kinder lehnen am Ford Taunus oder VW Käfer, im Hintergrund ein imposantes Alpenpanorama: So hielten Familienväter viele Jahre lang am liebsten ihre Urlaubserinnerungen fest. Damals, als Selfies noch unbekannt waren und Fotos sorgsam inszeniert wurden, reiste man in die Berge, um die Edelweiß-Idylle zu genießen und „Wanderungen mit Onkel Fritz“ zu unternehmen. Im Buch „Vintage Alpen – Die Bilder unserer Kindheit“ haben Daniel Horvath und Michael Martinek nostalgische Aufnahmen aus privaten Fotoalben zusammengestellt. Entstanden ist ein liebevoller Einblick in die alpine Freizeit vergangener Tage.


Daniel Horvath, Michael Martinek: Vintage Alpen, Metroverlag, 160 Seiten, 19,90 Euro




So wohnte Finn Juhl


Sein Sessel „Pelikan“ wurde von Kollegen als „müdes Walross“ verspottet. Finn Juhl präsentierte dieses heute so begehrte Sitzmöbel im Jahr 1940 – zwanzig Jahre bevor Arne Jacobsen seinen berühmten „Schwan“ entwarf. Juhl gilt neben Hans J. Wegner und Jacobsen als einer der bedeutendsten Vertreter der dänischen Moderne. Per H. Hansen nähert sich ihm in dieser Monografie kenntnisreich und humorvoll – und zeigt Fotos aus seinem Haus in Charlottenlund nördlich von Kopenhagen. Juhl hatte es 1941/42 entworfen und eingerichtet, später kaufte es die Mäzenin Birgit Lyngbye Pedersen und schenkte es samt Mobiliar dem angrenzenden Ordrupgaard Museum. Wir können uns nun von Raum zu Raum blättern und auf jeder Seite Designklassiker, Kunsthandwerk und Gemälde der skandinavischen Moderne entdecken. Und zumindest gedanklich auf dem „Pelikan“ Platz nehmen.


Per H. Hansen: Finn Juhl and His House, Hatje Cantz Verlag, 228 Seiten, 35,00 Euro

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