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Frische Töne, neuer Swing

Das niederländische Duo Carole Baijings und Stefan Scholten verzaubert die Designwelt durch seinen famosen Umgang mit ungewöhnlichen Farben von Neonzitronengelb bis Hot Pink. Nicht nur in Holland liebt man die Amsterdamer für ihre Farbspiele.

Traditionelle Formen, kombiniert mit überraschenden Farbakzenten – das sind Markenzeichen und Spezialität des Amsterdamer Designerduos Stefan Scholten und Carole Baijings. Egal, ob Stedelijk in Amsterdam oder Art Institute of Chicago – Museen in aller Welt kaufen ihre Entwürfe an. “Bei den meisten anderen Designern ist die Form der Ausgangspunkt”, erklärt Partner Stefan Scholten, 43, im Amsterdamer Studio. “Bei uns ist es immer die Farbe.” Sie mischen sich ihre Farben sogar selbst, denken und gestalten in Farbe.


Schon seit 2000 arbeiten die beiden zusammen. Der Funke sprang sofort über, in doppelter Hinsicht: Auch privat wurden die beiden ein Paar. Eines, das sein Leben dem Design verschrieben hat – und darüber ständig diskutiert: Wieso verblassen Neonfarben, aber bleibt ein Laubfrosch sein ganzes Leben lang fluoreszierend grün? Warum muss man mit grellen Farben dosiert umgehen, während sie bei Pflanzen und Tieren immer gut aussehen? “Verglichen mit der Natur sind wir Stümper!”, seufzt Scholten.


In jedem Fall höchst erfolgreiche Stümper. Eine Merino-Wolldecke in Neon- und Pastellfarben entwickelte sich zum ersten Verkaufsschlager und sorgte für den Durchbruch der beiden. Den Decken folgten Geschirrhandtücher und Bettwäsche, inzwischen widmen sie sich verstärkt dem Entwerfen von Möbeln, zum Beispiel dem Solid Pattern Table aus Marmor.


Einer ihrer jüngsten Coups: Aus München meldete sich BMW mit dem Auftrag, einen “MINI der Zukunft” zu konzipieren. Grund genug, einmal darüber nachzudenken, ob Autos außen immer glatt und geschlossen sein müssen? Ob das linke Fenster immer genauso auszusehen hat wie das rechte? Oder ob die Sonnenklappe nicht multifunktionell auch als abnehmbare Damenhandtasche funktioniert…?

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