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Buchtipps: Stoff zum Staunen

Berühmte Menschen, herausragende Häuser, luxuriöse Gärten – an diesen Büchern kann man sich gar nicht satt sehen. Drei Tipps für Bildergucker mit viel Zeit an ungemütlichen Herbsttagen

Groß, größer, Leibovitz

Unter den Arm klemmen kann man sich das Buch nicht. Weil es die besten Arbeiten der größten Porträtfotografin unserer Zeit zeigt, ist Gigantismus wohl aber erlaubt. „Annie Leibovitz“ im Sumo-Format, das sind 250 Fotos auf knapp 500 Seiten – ihre berühmten Porträts plus zahlreiche noch nicht veröffentlichte Aufnahmen. Gut, dass Taschen einen von Marc Newson entworfenen Buchständer gleich mitliefert. Das Buch wird so zum exklusiven Einrichtungsgegenstand. Wenn wir dann gemütlich durchblättern, sehen wir: Whoopi Goldberg, die in Milch badet, Keith Haring nackt als Comicfigur, Sting, der mit Schlamm eingeschmiert Yoga in der Wüste macht. Das Buch unterstreicht: Die Porträtistin der Stars ist längst selbst ein Star. Wow! Annie Leibovitz, Art Edition, inklusive einem Satz aller vier Schutzumschläge, signiertem Fine Art Print und dreibeinigem Buchständer, Taschen, 476 Seiten, 4000 Euro. (Die Limited Collector’s Edition von 9000 signierten und nummerierten Exemplaren kostet 2000 Euro.)  


Die besten Häuser

Drei Viertel der Deutschen möchten am liebstem in einem Einfamilienhaus wohnen. Das Buch „Häuser des Jahres“ widmet sich den besten. Vorausgegangen ist ihm der gleichnamige Architektenwettbewerb, den der Callwey Verlag zusammen mit dem Deutschen Architekturmuseum auslobt. Von den mehr als 250 Einreichungen zeigt das Buch die besten 50 Projekte. Wie den Sieger, das vom Berliner Architekten Thomas Kröger entworfene und realisierte Werkhaus in der Uckermark: In der ehemaligen LPG-Schlosserei brachte Kröger Werkstatt und Wohnung unter ein Dach. Zu jedem Projekt gibt es Beschreibungen sowie Fotos, Langepläne, Grundrisse und Schnitte. Übrigens: Nicht einmal fünf Prozent aller Einfamilienhäuser werden von freien Architekten gebaut. Dieses Buch macht Lust auf mehr. Wolfgang Bachmann, Ulf Poschardt, Häuser des Jahres 2014, Callwey, 272 Seiten, 59,95 Euro. 


Die schönsten Gärten

Wer das Buch „Luxus-Gärten“ in den Händen hält, möchte eigentlich nur raus aus dem Haus, rein in den Garten und umgestalten. Die Fotos im Panorama-Format zeigen High-Class-Gärten, jeder in einzigartigem Stil, bis ins Detail inszeniert. Und die Texte, die die Philosophie und Motivation der Gartenbesitzer erklären, heizen die Lust auf den grünen Luxus weiter an. Der opulente Bildband erscheint in limitierter und nummerierter Auflage. Für alle, für die der Garten weit mehr als eine Sammlung von Pflanzen ist. Ferdinand von Luckner, Thomas Hagen, Luxus-Gärten, Blv Buchverlag, 224 Seiten, 150 Euro.

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