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Es lebe die Fantasie!

Was in Film und Literatur funktioniert, zeigt auch im Möbeldesign Wirkung. Überbordend die Ideen, die Muster, die Farben, die Funktionen. Ganz neue Welten öffnen sich da. Verwunschenes und Märchenhaftes lassen Spielraum für eigene Kreativität und Ideen, für Assoziationen neben der gewohnten Ordnung.

Das streng Geradlinige, das Reduzierte, das Funktionale – das hat natürlich alles seinen (Stamm-)Platz im internationalen Möbeldesign und niemand braucht Angst zu haben, das alles sei jetzt aus der Mode und aus dem Sinn. Es ist und bleibt im Zentrum der Aufmerksamkeit.


Aber, und das ist das Spannende, es kann jetzt ergänzt werden durch phantasievolle Kontrapunkte. So wie einzelne Vintage-Stücke einen reizvollen Gegensatz zum klar strukturierten Modernismus bilden können, so kann auch die Fantasie einen Gegenpol bilden, Leben in die gewohnte Ordnung bringen. Eine Lampe aus elegant-schwarzen Hahnenfedern, riesige bunte Stoffblumen in Stoff-Blumentöpfen, eine halbvergoldete Maske von Jaime Hayon, ein Regal, dessen einzelne Kästen wie im Astwerk eines Baumes hängen, glitzernd-bunte Lautsprecher-Hüllen mit Comic-Motiven, ein verwunschener Sessel dessen Rücklehne ein leibhaftiger Esel ziert, textile Leuchten, die in unregelmäßigen Abständen aufglimmen, wieder erlöschen und in der Dunkelheit, noch eine Weile fluoreszieren – wer will das alles rational erklären?


Aber das ist auch gar nicht nötig. Solche eigenwilligen Elemente – oft von jungen, frischen Designern und Designstudenten erdacht – sind das Salz in der Suppe. Von ihnen und ihren Fantastereien lebt die Branche – und bedient sich daran. Edra etwa ist schon früher durch die Umsetzung ganz besonderer Ideen der Bouroullec-Brüder (z.B. deren Strohhütten-Regal) aufgefallen. Jetzt faszinierte Edra die Messebesucher durch riesige knäuelige Sofa-Landschaften in schillernden Farben vor überdimensionierten Spiegel-Wolken. Auf diesen Sofas kann man sich so richtig schön in bunte Fantasiewelten träumen.

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