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Alles glänzt - das neue Strahlen

Es war ein einziges Glitzern und Strahlen. Gold, Silber und Bronze funkelten um die Wetter und wer's ein bisschen dezenter haben wollte, fand allenthalben weiche Kupfertöne. Dieses edle Material gibt Möbeln und Leuchten Wärme und Sinnlichkeit.

Es war an Kartell, in Mailand die neue Prächtigkeit auszurufen. Mit mehr oder weniger offenem Mund staunte das gemeine Möbelvolk am mit "Precious Kartell" ausgezeichneten üppig dekorierten Stand über Gold in allen Variationen. Sogar der Presse-USB-Stick an der goldenen (Plastik-)Kette rief laut "Bling, Bling". Philippe Starcks Masters-Stuhl funkelte vor güldenen Wänden ebenso vor sich hin, wie die wolkigen Bloom-Metal-Hängelampen.


Als wolle man die italienische Krise (von der auf der Messe ohnehin wenig zu spüren war) hell überstrahlen, blitzte und blinkte es überall bei der Salone und ihren zahllosen Satelliten.


Im angesagten Spazio Rossana Orlandi präsentierte Sé eine ganze Kollektion von Nina Zupanc, angefangen vom Spiegel, über Leuchten bis hin zur Vitrine und zum Sofa – alles mit dezenten goldenen Applikationen oder Reflektoren, die golden-warmes Licht verströmen.  Faszinierend Werner Aisslingers Lichtskulptur Atomium aus seiner Europe Collection, gezeigt in Ventura Lambrate zusammen mit den Arbeiten junger Berliner Designer wie Elisa Strozyk, deren Keramiktischchen mit Beinen aus Kupfer glänzen.


Überhaupt Kupfer: Das Edelmetall ist äußerst gefragt: Kupfer ist langlebig, gut zu verarbeiten, edel. Es ist sozusagen der dezente kleine Bruder der Edelmaterialien Gold und Silber, aber anders als diese noch so erschwinglich, dass es in kleineren Mengen massiv verarbeitet werden kann. Und so baut es die Brücke zwischen den jungen Kreativen wie Jeroen van Leur in Ventura Lambrate und den luxuriösen Dimensione-Interieurs von Chi Wing Lo im noblen Palazzo Morando.


Faszinierend übrigens auch der glänzende kupferfarbene Stoff von Beatwoven-Designerin Nadia-Anne Ricketts: Sie hat Musikstücke digitalisiert und die Muster in ihren Stoff eingewoben – wer etwas von Musik versteht kann genau erkennen, ob die Basis, Rock, Jazz oder eine Oper war.

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