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Re-Editionen: Zurück in die Zukunft

Nicht nur artek und Vitra geben bekannten Stücken mit frischen Farben einen neuen Twist. Viele große Hersteller mit Tradition überarbeiten Entwürfe aus den fünfziger Jahren und mixen sie munter mit Neuem

Wer kennt ihn nicht: Arne Jacobsens Eggchair für das SAS-Hotel in Kopenhagen ist eine Ikone des Designs. 56 Jahre alt ist der Entwurf und er wirkt so frisch wie ehedem.


Es ist ja nicht Nostalgie und Sehnsucht nach der guten alten Petticoat-Zeit, die die Möbelkäufer an den Fifties-Entwürfen so fasziniert. Es ist die klare und doch organische Formensprache des Modernismus, die die damaligen Entwürfe so zeitlos macht, dass zeitgenössische Designer sich oft schwertun, dem mit eigenen Ideen kraftvoll entgegenzutreten.


Es sind die Hersteller selbst, die einerseits diese modernen Klassiker pflegen und andererseits weiter entwickeln und an neue Körpergrößen und innovative Produktionsmethoden anpassen.


Für artek hat Kreativdirektorin Hella Jongerius Alvar Aaltos Armchairs 400 und 401 mit neuen Stoffen und Farben aufgefrischt, für Vitra hat sie sich des Büroklassikers, des Aluminum Chairs von Charles und Ray Eames angenommen und ein ganz neue, dezent-schöne Farbpalette hinzugefügt.

Vitra präsentierte auch den Landi-Stuhl von Hans Coray von 1938. Dabei wurde der Schweizer Designklassiker mit den 91 Löchern getreu dem Original aber nach den neusten technischen Möglichkeiten produziert. So wurde auch die Sitzhöhe den heutigen Anforderungen angepasst.

Knoll International nimmt dem Barcelona Chair jetzt die gefürchtete Härte und bringt ihn in einer bequemeren Softversion heraus.

Und bei Fritz Hansen ist man tief ins Firmenarchiv gestiegen und hat dort einen alten Jacobsen-Entwurf namens Drop (ebenfalls fürs SAS-Hotel entworfen) gefunden, den Prototyp eingehend analysiert und geröntgt und den Stuhl zum ersten Mal in Serie produziert. Kombiniert wurde der Sitztropfen mit einem neuen Tisch von Jaime Hayon, dessen abgerundete Vieleck-Form vielfältige Nutzungen erlaubt.

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