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Die grüne Welle rollt

Von Sou Fujimoto für Cassina angefangen, setzten zahlreiche Aussteller auf Natur am Stand – und sei sie nur aus Pappe. Zwischen minimalistischen Möbeln macht sich wildes Grün besonders gut.

Eigentlich hatte sich Cassina gewünscht, der Designer und Architekt Sou Fujimoto würde einen Auftrag als Gestalter übernehmen.

Aber der einfallsreiche Japaner, der zuhause schon mal mit einem raffinierten volltransparenten Haus Aufsehen erregt, vertröstete das Unternehmen auf später. Zum Ausgleich bot er an, den Stand der Italiener zu entwerfen. Und so schuf er einen hängenden Wald in verspiegelten Trögen, einen "fließenden Garten" inklusive Vogelgezwitscher aus Lautsprechern, der Cassina zum Dauerthema der Halle 20 machte.


Dabei war Fujimoto nicht der Einzige, dem im kühl-minimalistischen Ambiente der Sinn nach Natur und Grün stand. Hier wurde ein Baum zum Zentrum der eigenen Leistungsschau (Sintesi), dort wucherte üppiges Blattwerk über den Köpfen der Besucher, die sich bei arco zum Probesitzen am großen Tisch niedergelassen hatten. Wo immer man hinsah, lugte Lebendgrün um die Ecke und bewies, dass der Mensch sich zwar das Wohnzimmer untertan gemacht hat, aber die Natur doch immer wieder einen Weg zurück findet.


Kein Wunder, dass sich das Salone-Publikum im Spazio Rossana Orandi besonders wohlfühlte: Dieser Hinterhof ist eine einzige grüne Oase. Ironischerweise wuchsen genau da, wo Grün am ehesten zu erwarten gewesen wäre, beim Luxus-Outdoormöbel-Produzenten Dedon nämlich, dann keine realen Bäume in den Himmel, sondern stilisiertes Blattwerk in unschuldigem Pappweiß bildete den Hintergrund fürs edle Gartengestühl.

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